Prozesskostenhilfe

Sofern keine Rechtschutzversicherung abgeschlossen wurde und kein hohes Einkommen vorhanden ist, kann Beratungs- bzw. Prozesskostenhilfe beantragt werden.

Wer etwa über wenig finanzielle Mittel verfügt oder eine hohe Last an Verpflichtungen (z.B. Kredite, Unterhaltszahlungen, hohe Miete etc.) hat, kann Prozesskostenhilfe von der Staatskasse erhalten. Der Prozesskostenhilfeantrag wird vom Rechtsanwalt gemeinsam mit der Kündigungsschutzklage eingereicht. Der Richter, der über die Kündigungsschutzklage entscheidet, entscheidet auch über den Prozesskostenhilfeantrag.

Sollte der Richter keine volle Prozesskostenhilfe gewähren, da die finanzielle Situation des Arbeitnehmers selbst nach seiner Kündigung in der Gesamtschau doch nicht so schlecht ist, kann der Richter eine eingeschränkte Form der Prozesskostenhilfe gewähren.