Schadensersatz

Lassen Sie sich grundsätzlich auf keinerlei Gespräche mit der Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners ein, sondern beauftragen Sie einen Anwalt mit der Regulierung des Unfalls.

Verkehrsunfälle ziehen nahezu immer eine Folge von Problemen bei der Regulierung des Schadens mit der gegnerischen Versicherung nach sich. Zwar verlaufen die Telefonate mit der Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners freundlich ab, so dass der Geschädigte den Eindruck gewinnt, er werde “fair” behandelt, doch zeigt die Realität, dass dem nicht so ist. Entweder werden bestimte Schadensersatzpositionen zu Unrecht gekürzt oder schlichtweg “vergessen”.

Auch der von der gegnerischen Kfz-Versicherung bestellte Sachverständige beziffert den Schaden regelmäßig niedriger als es ein freier Sachverständiger  dies tun würde.

Aus diesem Grunde sollte der Unfallgeschädigte, sofern er über eine Verkehrsrechtschutz verfügt, immer einen Rechtsanwalt einschalten, der im Umgang mit den Kfz-Versicherungen vertraut ist und dafür sorgt, dass der Schaden ordnungsgemäß bzw. zu Gunsten des Geschädigten reguliert wird.

 

Bei einem unverschuldeten Unfall und einem Schaden ab ca. 750,00 € müssen die entstehenden Anwaltskosten von der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung übernommen werden. Dies gilt auch dann, wenn die gegnerische Versicherung bereits mit dem Geschädigten in Kontakt steht. 




Neben der Regulierung des reinen Sachschadens mit den entsprechenden Fallstricken ist die freie Wahl des Sachverständigen (ab einem Schaden von ca. 750,00 €), die Reparatur bei einer selbstgewählten Fachwerkstatt, der Ausgleich der Wertminderung des beschädigten Fahrzeugs, andere unfallbedingte Schäden an Handy, Brille etc., Mietwagenkosten oder Ersatz für den Nutzungsausfall i.H.v. ca. 30,00 bis € 70,00 € am Tag, Schmerzensgeld, Haushaltsführungsschaden, Zuzahlungen etc. umfasst.